© 2019 | Mag. Günter Bottesch | Impressum I Datenschutzrichtlinien

OLYMPISCHER WÖRTERSLALOM 2018

Ich habe mich als einziger Teilnehmer zum olympischen Wörterslalom qualifiziert, bei dem es um die Integration möglichst vieler österreichischer Olympiateilnehmer in einer fabelhaften Olympia-Geschichte geht. Lies die Geschichte und zähle die Namen, die dir olympisch österreichisch erscheinen. Ich bin sehr gespannt, auf wieviele du kommst. Achtung! Einige Namen sind auch innerhalb eines Wortes oder wortübergreifend versteckt. Und unser erster Olympiasieger David GLEIRSCHER ist nicht dabei - das konnte ja keiner ahnen...... Über Feedback zu deiner olympischen Wörterslalom-Erfahrung würde ich mich sehr freuen. Viel Spaß!

 

IRASCHKO AUF DEM WEG ZUR OLYMPIADE 

Mit ein paar Tippler über den Limbacher und am Hayböck vorbei, machte sich Iraschko stolz auf den Weg zu den Olympischen Spielen. Strotzend vor Kraft warf sie ein Hölzl und traf genau ins Fetter-Näpfchen. Dort, wo sich Fuchs und Haaser gute Nacht sagen, hinterließ dies einen ordentlichen Schlierenzauer. Wie's das Glück so will, rutschte darauf der zufällig vorbei kommende Herzog von Liensberger aus und fiel mit einem lauten Douschan in den Gruber. Obwohl bald auf fragte der Herzog Iraschko matt und voll Gram: "Hast an Klapfer? Mir reichelt es! Ist man denn vor keiner Gefahr mehr geveith? Soll ich künftig nur mehr mit einem Schutzschild aus dem Hauser gehen? Ich will eine Erklärung, aber flock, bevor ich einen Koller kriege und dir das Kiefer brech'!“ Dermaßen ins Zangerl genommen half Iraschko kein Penzen, wie ein Kindl. Um für Olympia nicht schwarz zu sehen, musste eine Ausrede her. Wie ein Winkler des Schicksals spazierte plötzlich ein Hirsch vorbei. Um vom Edelmann das Feller nicht über die Ohren gezogen zu bekommen, hatte Iraschko einen tierisch guten Einfall. „Als der Hahn krähte, ranglten hier zwei Eber hard miteinander. Sie erblickten mich und bevor ich eine rettende Hütter mit einem warmen Ofner erreichen hätte können, griffen sie mich an. Ich sah mich schon mayer gehen, da kam mir der mächtige Hirsch auf diesem Platzer zu Hilfe, stieß die beiden Eber hard mit seinem Geweih und rettete mir so das Leben. Durch den Kampf entstand die Grube, doch ein Stück vom Hirschbühl brach leider ab. Es ist tatsächlich wahr“, stötterte Iraschko, „der Hirsch, er ist der Verursacher der Grube und der Aigner des Hölzls“. „E der?“ fragte der Herzog und zeigte auf den Hirsch. „Ja, genau der, der sich jetzt am Brunner labt“, antwortete Iraschko. „Dujmovits gelaufen, ich verzeihe dir. Geh deines Weges und kämpfe bei Olympia wie ein Wolf um Medaillen“, erwiderte der Herzog. „Den Unterweger oder übers Stadlober?“ fragte Iraschko. „Am besten beim Brennsteiner vorbei, wenn nicht der Riegler vorgeschoben ist und dann durch die hohle Gasse rauf. Am Seebach erblickst du dann schon die sieben Hofer, die dich weiter führen“. Und die Moral von der Geschicht? Hätt' Iraschko am Vortag die vielen Seidl nicht mit dem Rehrl getrunken, wäre ihr das alles erspart geblieben.